Damenfußball

"Wir haben es nicht verstanden, das Ergebnis ins Ziel zu bringen"

27. März 2022, 19:29 Uhr

Der SV Ottbergen/Bruchhausen fährt kamplos den ersten Heimsieg in der Landesliga ein. Der Ortsnachbar von Phönis Höxter spielt in der selben Staffel 3:3 gegen TuRa Löhne. In der Westfalenliga gab es für den SV Bökendorf nichts zu holen. Beim SV Germania Hauenhorst gab es eine 4:0 Niederlage. Spielfrei hatte an diesem Wochenende der SV Kollerbeck in der Bezirksliga. 

SV Germania Hauenhorst – SV Bökendorf 4:0 (2:0)

SV Bökendorf blieb gegen SV Germania Hauenhorst chancenlos und kassierte eine herbe 0:4-Klatsche. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV Germania Hauenhorst. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Das Hinspiel hatte die Mannschaft von Coach Christian Scheinig mit 5:0 gewonnen.

Der Gastgeber ging durch Filipa Barbosa Sampaio in der 32. Minute in Führung. Ehe es in die Halbzeitpause ging, hatte das Match noch einen Treffer parat. Vor 100 Zuschauern markierte Lara Hohm das 2:0. Mit der Führung für SV Germania Hauenhorst ging es in die Kabine. Michelle Löchtenbörger überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für SV Germania Hauenhorst (75.). Ehe der Abpfiff ertönte, war es Merle Kölking, die das 4:0 aus Sicht von SV Germania Hauenhorst perfekt machte (88.). Insgesamt reklamierte SV Germania Hauenhorst gegen SV Bökendorf einen ungefährdeten Heimerfolg für sich.

Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich SV Germania Hauenhorst beim Sieg gegen SV Bökendorf verlassen, und auch tabellarisch sieht es für SV Germania Hauenhorst weiter verheißungsvoll aus. Der Defensivverbund von SV Germania Hauenhorst steht nahezu felsenfest. Erst zehnmal gab es ein Durchkommen für den Gegner. SV Germania Hauenhorst bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat SV Germania Hauenhorst 13 Siege und drei Unentschieden auf dem Konto. In den letzten fünf Spielen ließ sich SV Germania Hauenhorst selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.

SV Bökendorf hat auch nach der Pleite die zwölfte Tabellenposition inne. Nun musste sich die Elf von Lena Kuhlmann schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Zuletzt lief es erfreulich für den Gast, was acht Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.


"4:0 verloren. Schade, dass wir so hoch verloren haben. Die Höhe der Niederlage war unnötig. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir haben gut und sicher in der Abwehr gestanden und Hauenhorst ist außer langen Bällen nicht viel eingefallen. In der 30. Min. bekommen wir einen langen Ball nicht geklärt und die Stürmerin des Gegners bedankt sich. Beim 2:0 in der 43. Min. wehrt unser Torhüterin einen Weitschuss zu Seite ab. Den Nachschuss versenkt die Spielerin aus Hauenhorst. Dieser Ball hätte von unserer Innenverteidigung geklärt werden müssen. Beim 3:0 in der 73. Min. verschätzt sich unsere Torhüterin und der Ball landet im Netz. Das 4:0 in der 86. Min war eine feine Einzelleistung, als eine Hauenhorster Spielerin drei unser Spielerinnen ausspielt und mit einem platzierten Schuss den Endstand herstellt. Letztendlich ein verdienter Sieg der Gastgeberinnen die viel Ballbesitz hatten, aber der Sieg ist dann doch eins oder zwei Tore zu hoch ausgefallen", schildert SVB Coach Dieter Olejak

Phönix 95 Höxter : TuRa Löhne 3 : 3 (2:1)

Im Spiel von Phönix 95 Höxter gegen TuRa Löhne gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich sich beide Kontrahenten die Punkte beim Stand von 3:3. Mit einem respektablen Unentschieden trennte sich TuRa Löhne vom Favoriten. Im Hinspiel hatte Phönix 95 Höxter einen 7:0-Auswärtssieg bei der Elf von Trainer Sven Kleinedöpke für sich reklamiert und sich die volle Punktzahl gesichert.

Für das erste Tor sorgte Lea Künemund. In der neunten Minute traf die Spielerin von Phönix 95 Höxter ins Schwarze. Celine Busch musste nach nur 16 Minuten vom Platz, für sie spielte Helena Rode weiter. Für das erste Tor von TuRa Löhne war Kimberly Flietel verantwortlich, die in der 35. Minute das 1:1 besorgte. Ehe der Referee Werner Grote die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Künemund zum 2:1 zugunsten von Phönix 95 Höxter (45.). Das Team von Trainer Philipp Müller hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Jetzt erst recht, dachte sich Anna Davidheimann, die kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (49.). Mit Amelie Gohrke und Sophie Hegerding nahm Sven Kleinedöpke in der 60. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Kira Sophie Toll und Christin Heise. Dass Phönix 95 Höxter in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Yvonne Fögen, die in der 76. Minute zur Stelle war. Flietel witterte ihre Chance und schoss den Ball zum 3:3 für TuRa Löhne ein (83.). Am Ende stand es zwischen Phönix 95 Höxter und TuRa Löhne pari.

Bei Phönix 95 Höxter präsentierte sich die Abwehr angesichts 43 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (50). Sicherlich ist das Ergebnis für das Heimteam nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den neunten Rang. Phönix 95 Höxter verbuchte insgesamt sechs Siege, vier Remis und neun Niederlagen. Phönix 95 Höxter ist seit drei Spielen unbezwungen.

TuRa Löhne muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Gasts bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die formschwache Abwehr, die bis dato 54 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von TuRa Löhne in dieser Saison. Vier Siege, vier Remis und elf Niederlagen hat TuRa Löhne derzeit auf dem Konto. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam TuRa Löhne auf insgesamt nur fünf Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.


"Wir  spielen 3:3. Dabei haben wir  dreimal geführt, es aber nicht verstanden,  das Ergebnis ins Ziel zu bringen. Lea Künemund schnürt zur Pause einen Doppelpack zur 2:1 Halbzeitführung. Nach der Pause kriegen wir den Ausgleich haben dann auch Glück, dass Löhne nicht in Führung geht. Gehen dann selber durch Yvonne Fögen in Führung und haben dann die Chance auf 4:2. Kurz vor Schluss dann die kalte Dusche zum 3:3. Ärgerlich aber wir halten so zumindest den Abstand auf Löhne", fasste Phönix Coach Philipp Müller die Partie zusammen. 

SV Ottbergen/Bruchhausen - SV Wiedenbrück

Das Spiel wird für den SV Ottbergen/Bruchhausen gewertet, da der Gast aus Wiedenbrück nicht angetreten ist.  "Unser Spiel ist ausgefallen. Wiedenbrück ist nicht angetreten", so  Manuel Bohnert  vom SV Ottbergen/Bruchhausen. 

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