Super wichtiger Sieg

"Torhüterin wegen einer Verletzung ausgewechselt und durch Feldspielerin ersetzt"

08. Mai 2022, 22:16 Uhr

Westfalenligist SV Bökendorf holt im Keller einen wichtigen Heimsieg. Phönix Höxter gewinnt in der Landesliga auswärts. Ottbergen-Bruchhausen fährt einen wichtigen Zähler in der Landesliga ein. Bezirksligist Kollerbeck holt einen Auswärtsdreier.

SV Bökendorf - FC Donop/Voßheide 4:1 (2:1)

Es bleibt richtig eng für die Kickerinnen aus Bökendorf. Trotz des Heimsieges gegen den Vorletzten fehlen weiter drei Punkte auf das rettende Ufer, da der VfL Bochum II ebenfalls einen Dreier landen konnte. Leonie Holtemeyer traf bereits nach 4. Spielminuten für den SVB zur Führung. Sicherheit brachte diese Führung nicht zwingend, da Nele Busch nach 22. Minuten der Ausgleich für Gäste gelang. Es lief bereits die dritte Minute der Nachspielzeit als Mariella Oebbeke zur erneuten Bökendorfer Führung treffen konnte. Nach Wiederanpfiff traf Sarah Mönnekes zum 3:1 (77.) und Chantal Chavero erhöhte auf das 4:1 (81.).

"War kein gutes Spiel von uns. Wir haben uns durch unnötige Ballverluste und schwachen Zweikampfverhalten das Leben selbst schwer gemacht. Letztendlich waren wir überlegen und haben verdient 4:1 gewonnen. Die Torhüterin von Donop musste noch vor der Halbzeit wegen einer Verletzung ausgewechselt werden und wurde durch eine Feldspielerin ersetzt. Gute Besserung für die Keeperin", berichtete SVB Trainer Dieter Olejak.

Herforder SV Bor. Friedens. II – Phönix 95 Höxter 0:6 (0:2)

Phönix 95 Höxter fertigte die Reserve von Herforder SV Bor. Friedens. am Sonntag nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 ab. An der Favoritenstellung ließ Phönix 95 Höxter keine Zweifel aufkommen und trug gegen Herforder SV Bor. Friedens. II einen Sieg davon. Phönix 95 Höxter hatte Herforder SV Bor. Friedens. II im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 6:1 gesiegt.

Hannah Fischer schoss in der achten Minute vom Elfmeterpunkt das erste Tor des Spiels für Phönix 95 Höxter. Für das 2:0 des Gasts zeichnete Yvonne Fögen verantwortlich (31.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Jennifer Smith überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für Phönix 95 Höxter (63.). Fögen baute den Vorsprung der Elf von Trainer Philipp Müller in der 80. Minute aus. In der 86. Minute legte Fischer zum 5:0 zugunsten von Phönix 95 Höxter nach. Herforder SV Bor. Friedens. II stellte in der 88. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Arianna Sophie Laabs, Melina Fischer und Luca Emilia Becker für Catleen Quatmann, Annabell Quintana Ortuzar und Hannah Heydhausen auf den Platz. Renee-Dederike Aarents stellte schließlich in der 89. Minute den 6:0-Sieg für Phönix 95 Höxter sicher. Am Ende schlug Phönix 95 Höxter Herforder SV Bor. Friedens. II auswärts.

Mit 110 Gegentreffern hat Herforder SV Bor. Friedens. II schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 22 Tore. Das heißt, das Heimteam musste durchschnittlich 4,58 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Mannschaft von Stefan Becker rangiert mit neun Zählern auf dem 13. Platz des Tableaus. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für Herforder SV Bor. Friedens. II, sodass man lediglich drei Punkte holte.

Gegen Ende der Spielzeit weiß Phönix 95 Höxter die Abstiegsränge hinter sich. Mit zehn Siegen und zehn Niederlagen weist Phönix 95 Höxter eine ausgeglichene Bilanz vor. Folgerichtig steht Phönix 95 Höxter im Mittelfeld der Tabelle. In den letzten fünf Partien rief Phönix 95 Höxter konsequent Leistung ab und holte zwölf Punkte.

Während Herforder SV Bor. Friedens. II am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) bei Hövelhofer SV gastiert, duelliert sich Phönix 95 Höxter am gleichen Tag mit BV Werther.


"Wir gewinnen in Herford mit 6:0. Kompliment dass die Truppe trotzdem nochmal Gas gegeben hat. Unsere Tore schießen Hannah Fischer per Strafstoß, Yvonne Fögen zweimal, Jennifer Smith, Hannah Fischer direkt verwandelte Ecke sowie Renee Aarents", bilanzierte Phönix Coach Phillip Müller.

SV Ottbergen-Bruchhausen – TuS Wadersloh 1:1 (1:0)

Jeweils einen Punkt holten SV Ottbergen-Bruchhausen und TuS Wadersloh an diesem Sonntag. Ein 1:1-Unentschieden war das Ergebnis dieser Begegnung. SV Ottbergen-Bruchhausen zog sich gegen TuS Wadersloh achtbar aus der Affäre und erzielte gegen den Favoriten einen Punktgewinn. Das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit gewesen: TuS Wadersloh hatte mit 1:0 die Oberhand behalten.

Für das erste Tor sorgte Lara Richter. In der zwölften Minute traf die Spielerin von SV Ottbergen-Bruchhausen ins Schwarze. Zum Seitenwechsel ersetzte Ricarda Luster-Haggeney von TuS Wadersloh ihre Teamkameradin Vanessa Farwer. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte Schiedsrichter Florian Berendes die Akteurinnen in die Pause. In der 65. Minute verwandelte Ayleen Brormann einen Elfmeter zum 1:1 für TuS Wadersloh. Letzten Endes wurde in der Begegnung von SV Ottbergen-Bruchhausen mit TuS Wadersloh kein Sieger gefunden.

SV Ottbergen-Bruchhausen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Das Team von Manuel Bohnert befindet sich wenige Spieltage vor Ende der Saison in der zweiten Tabellenhälfte. Insbesondere an vorderster Front kommt SV Ottbergen-Bruchhausen nicht zur Entfaltung, sodass nur 28 erzielte Treffer auf das Konto der Heimmannschaft gehen. SV Ottbergen-Bruchhausen ist seit drei Spielen unbezwungen.

Kurz vor Saisonende besetzt TuS Wadersloh mit 39 Punkten den siebten Tabellenplatz. Nur einmal ging die Elf von Trainer Helio Manotas in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.

Am nächsten Sonntag (13:00 Uhr) reist SV Ottbergen-Bruchhausen zu SV Germania Stirpe, am gleichen Tag begrüßt TuS Wadersloh TuS Belecke vor heimischem Publikum.


SV Trainer Manuel Bohnert sagte. "Wir gehen in der 12. Minute durch Lara Richter in Führung. In der ersten Halbzeit machen wir ein sehr gutes Spiel, verteidigen gut, lassen keine nennenswerten Chancen zu und kombinieren uns immer wieder gut ins letzte Drittel. Das zweite Tor wäre durchaus verdient gewesen.
In der zweiten Halbzeit erhöht Wadersloh etwas den Druck. Ein etwas unglücklicher Elfmeter führt leider zum Ausgleich. Auch in der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft alles reingeworfen und aufopferungsvoll gekämpft. Ein Riesenkompliment von meiner Seite an die Mädels."

TuS Asemissen – SV Kollerbeck 2:3 (2:1)

TuS Asemissen und SV Kollerbeck boten den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 2:3. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen.

Für das erste Tor sorgte Ida Glatthor. In der zehnten Minute traf die Spielerin von TuS Asemissen ins Schwarze. Bereits in der 13. Minute erhöhte Sina Lang den Vorsprung der Heimmannschaft. Eigentor in der 15. Minute: Pechvogel Sarah Schloemer beförderte den Ball ins eigene Tor und brachte damit SV Kollerbeck den 1:2-Anschluss. Mit Kira Höwekenmeier und Glatthor nahm Rüdiger Struck in der 35. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Shaleen Janske und Lena Kramer. Zur Pause reklamierte TuS Asemissen eine knappe Führung für sich. Patrick Oestreich schickte Christina Leßmann aufs Feld. Lara Bögehold blieb in der Kabine. Karina Niemann schockte TuS Asemissen und drehte die Partie mit ihrem Doppelpack für SV Kollerbeck (50./84.). Die Zeichen standen auf Sieg für TuS Asemissen, doch gab man eine sichere Führung aus der Hand und kassierte letztlich eine bittere Niederlage.

Trotz der Schlappe behält TuS Asemissen den vierten Tabellenplatz bei.

Die drei Punkte brachten für SV Kollerbeck keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. In den letzten fünf Partien riefen die Gäste konsequent Leistung ab und holten zehn Punkte.

Am 15.05.2022 empfängt TuS Asemissen in der nächsten Partie TuRa Elsen. SV Kollerbeck trifft im nächsten Spiel auf eigener Anlage auf Delbrücker SC.


SVK Trainer Patrick Oestreich schilderte. "Wir haben 3:2 gewonnen. Wir sind gut ins Spiel reingekommen und haben die ersten 10 Min. bestimmt. Leider kassieren wir nach einem Konter durch die erste gefährliche Aktion des Gegners das 0:1. Eine Minute später fangen wir uns nach einer Ecke das zweite Gegentor. Wir lagen also trotz guten Auftritts hinten. Wir konnten aber relativ zeitnah den Anschlusstreffer erzielen, ebenfalls nach einer Ecke durch ein Eigentor des Gegners. Danach war es ein Duell auf Augenhöhe mit großen Chancen auf beiden Seiten. Asemissen hatte schnelle Außenspieler, die gut eingesetzt wurden und hat gefährliche Ecken geschlagen. Wir haben den Ball gut durch die Reihen laufen lassen und waren stark in den Zweikämpfen.
Es hätte auch 4:4 stehen können zur Halbzeit. In der Halbzeit haben wir taktisch ein bisschen was verändert, um dem Gegner die große Stärke über Außen zu nehmen. Das hat hervorragend geklappt und wir haben dem Gegner nur noch eine gefährliche Toraktion in der zweiten Halbzeit gegönnt. Wir selber haben einfach da weiter gemacht, wo wir in der ersten Halbzeit aufgehört haben. Mitte der Hälfte haben wir uns dann belohnt und den Ausgleich durch Karina Niemann erzielt. Kurz vor Schluss haben wir die starke zweite Halbzeit gekrönt und durch einen schönen, getimten Weitschuss von Karina Niemann den Siegtreffer erzielt. 0:2 in einen Sieg gedreht, stark gekämpft und gespielt, hoch verdienter Auswärtssieg."

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