"Mit schön Spielerei werden wir da unten nicht rauskommen"

06. November 2021, 12:00 Uhr

In der Westfalenliga steht ein ganz wichtiges Spiel für Bökendorf auf dem Spielplan. Die beiden Landesligisten müssen ebenfalls schauen, sich von unten absetzen zu können. Bezirksligist Kollerbeck will weiter auf dem Aufstiegszug bleiben.

Frauen-Westfalenliga: SV Bökendorf – FC Donop-Voßheide (Sonntag, 13:00 Uhr)

Entgegen dem Trend – SV Bökendorf schaffte in den letzten fünf Spielen nicht einen Sieg – soll für den Gastgeber im Duell mit FC Donop-Voßheide wieder ein Erfolg herausspringen. Zuletzt kassierte SV Bökendorf eine Niederlage gegen FSV Gütersloh 2009 II – die sechste Saisonpleite. Die sechste Saisonniederlage kassierte FC Donop-Voßheide am letzten Spieltag gegen VfL Bochum 1848 II.

Vor fünf Spielen bejubelte SV Bökendorf zuletzt einen Sieg.

11:23 – das Torverhältnis von FC Donop-Voßheide spricht eine mehr als deutliche Sprache. Die letzten Auftritte waren mager, sodass die Gäste nur eines der letzten fünf Spiele gewannen.

Diese Begegnung lässt auf Tore hoffen, auch wenn beide Mannschaften vor allem durch Gegentreffer auffallen. So griff SV Bökendorf bisher 21-mal ins eigene Netz. Dagegen hatte die Mannschaft von Dennis Brand bisher 23-mal das Nachsehen in dieser Saison. Beide Teams stehen mit acht Punkten da.

Mit großem Interesse schauen die Beobachter auf diese Begegnung. Formal ist es eine Partie zweier gleichwertiger Mannschaften.


Bökendorf Trainerin Vera Müller erklärt. "Uns steht dieses Wochenende ein sehr richtungsweisendes Spiel bevor. Beide Teams sind punktgleich! Wir wollen unbedingt gewinnen und über den Strich bleiben. Donop wird jedoch auch alles geben damit sie unten rauskommen. Ich denke, es wird ein hart umkämpftes Spiel werden, wo letztendlich auch die Tagesform entscheidend sein wird. Momentan sind einige Spielerinnen angeschlagen, durch Krankheit und kleinere Blessuren."

Frauen Landesliga Staffel 1: Phönix 95 Höxter – Herforder SV Bor. Friedens. II (Sonntag, 13:00 Uhr)

Nach vier Partien ohne Sieg braucht Phönix 95 Höxter mal wieder einen Erfolg – am besten schon an diesem Sonntag, im Spiel gegen die Reserve von Herforder SV Bor. Friedens. Am letzten Spieltag nahm Phönix 95 Höxter gegen TuS Sennelager die sechste Niederlage in dieser Spielzeit hin. Am vergangenen Spieltag verlor Herforder SV Bor. Friedens. II gegen TuS Belecke und steckte damit die neunte Niederlage in dieser Saison ein.

Gegenwärtig rangiert Phönix 95 Höxter auf Platz elf, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken.

Herforder SV Bor. Friedens. II krebst im Tabellenkeller herum – aktueller Tabellenplatz: 13. In der Defensive drückt der Schuh bei Team von Coach Stefan Becker, was in den bereits 47 kassierten Treffern nachhaltig zum Ausdruck kommt.

Die Hintermannschaft der Gäste ist gewarnt, im Schnitt trifft die Offensivabteilung von Phönix 95 Höxter mehr als zweimal pro Spiel ins Schwarze. Herforder SV Bor. Friedens. II überließ den Gegnern in den letzten fünf Spielen jede Menge Punkte und sicherte sich nur einen Sieg. Vor vier Spielen bejubelte Phönix 95 Höxter zuletzt einen Sieg.

Mit der Elf von Trainer Philipp Müller trifft Herforder SV Bor. Friedens. II auf einen Gegner, der nicht im Vorbeigehen zu schlagen ist.


In den Trainingseinheiten war richtig Zug drin, berichtet Phönix Trainer Philip Müller und führt weiter aus. "
"Die Mannschaft hat einen großartigen Charakter. Sie arbeitet hart und ist absolut gewillt sich endlich zu belohnen. Wir wissen auch dass Herford uns mit einem Sieg endgültig richtig tief rein reißen kann. Dann wollen und werden wir aber mit aller Macht verhindern. Die Mannschaft weiß was uns erwartet und ist vorbereitet.
Mit schön Spielerei werden wir da unten nicht rauskommen, das haben wir begriffen. Die Einstellung gegen Sennelager war bockstark. Daran müssen wir anknüpfen und endlich mal vorne das Tor treffen. Wir müssen das Glück vielleicht auch mal erzwingen. Dann kommt der Rest von alleine. Wir brauchen einfach mal ein Erfolgserlebnis. Dafür werden wir wieder 90 Minuten marschieren und alles raushauen."

Frauen Landesliga Staffel 1: TuS Wadersloh – SV Ottbergen-Bruchhausen (Sonntag, 15:00 Uhr)

SV Ottbergen-Bruchhausen steht bei TuS Wadersloh eine schwere Aufgabe bevor. Während TuS Wadersloh nach dem 9:0 über SC Wiedenbrück mit breiter Brust antritt, musste sich SV Ottbergen-Bruchhausen zuletzt mit 0:4 geschlagen geben.

Die Hintermannschaft ist das Prunkstück von TuS Wadersloh. Insgesamt erst achtmal gelang es dem Gegner, das Team von Helio Manotas zu überlisten.

Im Sturm von SV Ottbergen-Bruchhausen stimmt es ganz und gar nicht: Zehn Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen.

Das große Plus von TuS Wadersloh ist die funktionierende Offensive, da durchschnittlich pro Spiel mehr als zweieinhalb Treffer erzielt werden. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? SV Ottbergen-Bruchhausen schafft es mit neun Zählern derzeit nur auf Platz zehn, während TuS Wadersloh 13 Punkte mehr vorweist und damit den dritten Rang einnimmt. Mit sieben Siegen war TuS Wadersloh genauso häufig erfolgreich, wie SV Ottbergen-Bruchhausen in dieser Spielzeit verlor. Damit dürfte auch klar sein, wer in dieser Partie den Ton angeben will.

TuS Wadersloh geht als klarer Favorit ins Spiel, liegt man im Klassement doch deutlich vor SV Ottbergen-Bruchhausen.


"Uns steht in Wadersloh ein schweres Auswärtsspiel bevor. Mit nur acht Gegentoren stellt Wadersloh eine der besten Defensiven der Liga. Wir müssen in allen Mannschaftsteilen gut gegen den Ball arbeiten, um etwas Zählbares mitzunehmen", so SV Trainer Manuel Bohnert.

Frauen Bezirksliga Staffel 2: SV Kollerbeck – TuS Asemissen (Sonntag, 13:00 Uhr)

Am Sonntag trifft SV Kollerbeck auf TuS Asemissen. SV Kollerbeck muss sich nach dem souveränen Sieg im letzten Spiel nicht verstecken. Zuletzt holte TuS Asemissen einen Dreier gegen VfB Schloß Holte (3:1).

SV Kollerbeck belegt mit 13 Punkten den vierten Tabellenplatz. Zwei Niederlagen trüben die Bilanz der Gastgeber mit ansonsten vier Siegen und einem Remis.

Nach acht gespielten Runden gehen bereits 18 Punkte auf das Konto von TuS Asemissen und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden zweiten Platz. Die Offensive der Gäste in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Bereits 25-mal schlugen die Angreiferinnen in dieser Spielzeit zu. In dieser Saison sammelte die Elf von Rüdiger Struck bisher sechs Siege und kassierte zwei Niederlagen.

Von der Offensive von TuS Asemissen geht immense Gefahr aus. Mehr als dreimal pro Partie befördert der Angriff den Ball im Schnitt über die Linie.

Formal ist SV Kollerbeck im Spiel gegen TuS Asemissen nicht der Favorit. Dennoch rechnet sich SV Kollerbeck Chancen auf den einen oder anderen Punkt aus.


"Beim Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Asemissen erwartet uns ein unbekannter Gegner, der letzte Saison noch in einer anderen Staffel gespielt hat. Aufgrund des Tabellenstandes kann man auf jeden Fall sagen, dass es ein sehr schweres Spiel werden wird und wir eine Topleistung brauchen, um zu punkten. Natürlich wollen wir auf unserer heimischen Asche zeigen, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Ziel ist natürlich, die drei Punkte am Platz zu behalten und unsere Heimsiegesserie fortzusetzen", schilderte SVK Coach Patrick Oestreich.

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