Kollerbeck feiert Schützenfest

Endlich ein Sieg - Große Freude bei Ottbergen-Bruchhausen

03. Oktober 2021, 23:25 Uhr

Westfalenligist SV Bökendorf konnte sein drittes Heimspiel in Folge nicht gewinnen und verlor. In der Landesliga siegten Phönix Höxter und Ottbergen-Bruchhausen ebenso wie Bezirksligist SV Kollerbeck.

Westfalenliga: SV Bökendorf – SV Germania Hauenhorst 0:5 (0:1)

SV Germania Hauenhorst feierte am Sonntag in Brakel einen 5:0-Kantersieg. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SV Germania Hauenhorst heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.

Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 30 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Nicole Schampera war es, die in der vierten Minute zur Stelle war. Nach nur 30 Minuten verließ Lena Wermelt von SV Germania Hauenhorst das Feld, Lara Hohm kam in die Partie. Zur Pause reklamierte der Ligaprimus eine knappe Führung für sich. Hohm beseitigte mit ihren Toren (65./68.) die letzten Zweifel am Sieg der Elf von Ralf Spanier. Schampera gelang ein Doppelpack (84./89.), mit dem sie das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Christian Scheinig stand der Auswärtsdreier für SV Germania Hauenhorst. Man hatte sich gegen SV Bökendorf durchgesetzt.

Große Sorgen wird sich Vera Müller um die Defensive machen. Schon 13 Gegentore kassierte SV Bökendorf. Mehr als 2 pro Spiel – definitiv zu viel. Das Heimteam findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang neun. Die bisherige Saisonbilanz von SV Bökendorf bleibt mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Pleiten schwach. SV Bökendorf baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.

Defensiv stabil, vorne treffsicher: Nach dem errungenen Erfolg schaut SV Germania Hauenhorst hoffnungsfroh in die nähere Zukunft. Die Offensive des Gasts in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SV Bökendorf war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 19-mal schlugen die Angreiferinnen von SV Germania Hauenhorst in dieser Spielzeit zu. SV Germania Hauenhorst ist in dieser Saison immer noch ungeschlagen. Die Bilanz lautet vier Siege und zwei Unentschieden.

"Mit 20 Minuten Verspätung wurde die Partie angepfiffen, da der Schiedsrichter nicht erschienen ist. Ein Verantwortlicher aus Hauenhorst pfiff dann die Partie. Hauenhorst war von Beginn an körperlich und spielerisch sofort präsent. Das erste Tor für Hauenhorst viel dann bereits in der 5. Minute. Fünf Minuten später ging ein Freistoß von Hauenhorst nur knapp über das Tor. In der 42. Minute bekam Hauenhorst einen Elfmeter, den Lea Heise parierte. Mit der 0:1 Führung für Hauenhorst ging es in die Pause. Nach der Pause machte Hauenhorst dort weiter wo sie aufgehört hatten. In der 66. Minute legte sie nach zum 0:2. In der 68. wurde ein Freistoß von Hauenhorst direkt verwandelt. Hauenhorst kreierte immer wieder hochkarätige Chancen. In der 84. und 88 Minute legte Hauenhorst zum 0:4 und 0:5 nach. Hauenhorst war einfach in allen Belangen besser. Mund abwischen und nach vorne schauen! Und weiter dran arbeiten", so Vera Müller Trainerin der Bökendorfer.

Landesliga Staffel 1: TuRa Löhne – Phönix 95 Höxter 0:7 (0:6)

Phönix 95 Höxter veranstaltete am Sonntag in Löhne ein Schützenfest. Mit 7:0 wurde TuRa Löhne abgefertigt.

Gleich zu Spielbeginn sorgte Caroline Berdin mit ihrem Treffer für eine frühe Führung von Phönix 95 Höxter (5.). Für das zweite Tor des Gasts war Jennifer Smith verantwortlich, die in der 14. Minute das 2:0 besorgte. Für ruhige Verhältnisse sorgte Carla Oelmann, als sie das 3:0 für die Elf von Trainer Philipp Müller besorgte (16.). Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Yvonne Fögen (18.), Valentina Gröne (27.) und Berdin (43.), die weitere Treffer für Phönix 95 Höxter folgen ließen. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Sven Kleinedöpke, der noch im ersten Durchgang Melissa Lanza für Marie Krahe brachte (40.). TuRa Löhne wurde in Abschnitt eins das Fell über die Ohren gezogen: Immer wieder griff die Keeperin des Heimteams bis dahin hinter sich. Zum Seitenwechsel ersetzte Aileen Silvana Brauner von Phönix 95 Höxter ihre Teamkameradin Berdin. In der Halbzeit nahm TuRa Löhne gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Christin Heise und Leonie Melissa Hüske für Gina Kleinedöpke und Kira Sophie Toll auf dem Platz. Das 7:0 für Phönix 95 Höxter stellte Gröne sicher. In der 49. Minute traf sie zum zweiten Mal während der Partie. Mit einem Doppelwechsel holte Philipp Müller Fögen und Oelmann vom Feld und brachte Helena Rode und Malin Ulrike Lutz ins Spiel (75.). Am Ende fuhr Phönix 95 Höxter einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte Phönix 95 Höxter bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man TuRa Löhne in Grund und Boden spielte.

TuRa Löhne muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als 3 Gegentreffer pro Spiel. TuRa Löhne hat auch nach der Pleite die zehnte Tabellenposition inne. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von TuRa Löhne liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 19 Gegentreffer fing. Mit nun schon vier Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten von TuRa Löhne alles andere als positiv. TuRa Löhne taumelt durch die vierte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen. 


Phönix Coach Philipp Müller fasste zusammen. "Wir gewinnen in Löhne 7:0. Bereits zur Halbzeit steht es 6:0 für uns. Man muss ehrlicherweise sagen das war schon Bock stark von uns heute. Das Pressing hat super geklappt so konnten wir den Gegner schon früh stören und kamen dadurch immer wieder zu Torchancen.
Wie wir dann auch die Tore herauspielen war schon sehr schön anzuschauen. Der dritte zu null Sieg in Serie, so kann er weitergehen."

Weiter geht es für TuRa Löhne am kommenden Sonntag daheim gegen SV Thülen. Für Phönix 95 Höxter steht am gleichen Tag ein Duell mit SV Ottbergen-Bruchhausen an.

Landesliga Staffel 1: SC Wiedenbrück – SV Ottbergen-Bruchhausen 0:3 (0:0)

SV Ottbergen-Bruchhausen holte den ersten Saisonsieg gegen SC Wiedenbrück durch einen 3:0-Erfolg.

Treffer bekamen die Zuschauer in Durchgang eins nicht zu sehen. Torlos ging es in die Halbzeit. Eine starke Leistung zeigte Melina Menneke, die sich mit einem Doppelpack für SV Ottbergen-Bruchhausen empfahl (59./64.). Mit Lena Schlüter und Lara Richter nahm Manuel Bohnert in der 65. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Katharina Wetzel und Lea Feldmann. Jana Schulz brachte SV Ottbergen-Bruchhausen in ruhiges Fahrwasser, indem sie das 3:0 erzielte (69.). Am Schluss schlug SV Ottbergen-Bruchhausen SC Wiedenbrück mit 3:0.

Das Heimteam muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als fünf Gegentreffer pro Spiel. Die Elf von Nicole Bökamp machte im Klassement Boden gut und steht nun auf Rang 13. SC Wiedenbrück muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Frauen Landesliga Staffel 1 markierte weniger Treffer als SC Wiedenbrück.

Mit drei Punkten im Gepäck verließ SV Ottbergen-Bruchhausen die Abstiegsplätze und belegt jetzt den elften Tabellenplatz.


SV O-B Trainer Manuel Bohnert resümierte. "Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und alles reingelegt. Wir hatten annähernd 70% Ballbesitz und fast nur in der gegnerischen Hälfte gespielt. Zur Pause müssen wir eigentlich schon deutlich führen.
Das 1:0 für uns fällt nach einem starken Abschluss von Marie Hartmann, den die Torhüterin nicht festhalten kann und Melina Menneke im Nachsetzen einschießt. Das 2:0 erzielt ebenfalls Melina nach sehr schöner Vorarbeit von Jana Bohnert. Das 3:0 schießt Jana Schulz nach einem schönen Solo, als sie an mehreren Gegnerinnen vorbei geht.
Wir freuen uns über unseren ersten Saisonsieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können."

Während SC Wiedenbrück am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) bei TuS Belecke gastiert, duelliert sich SV Ottbergen-Bruchhausen am gleichen Tag mit Phönix 95 Höxter.

Bezirksliga Staffel 2: SV Kollerbeck – SuS Scheidingen II (U23) 8:1 (5:1)

Ein einseitiges Torfestival lieferten sich SV Kollerbeck und der SuS Scheidingen II (U23) mit dem Endstand von 8:1.

Letztlich kam Kollerbeck gegen Scheidingen II zu einem verdienten 8:1-Sieg.

Im letzten Hinrundenspiel errang SVK drei Zähler und weist als Tabellendritter nun insgesamt zehn Punkte auf. Die Defensive der SV´ler (vier Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Bezirksliga Staffel 2 zu bieten hat. Kollerbeck ist in dieser Saison immer noch ungeschlagen. Die Bilanz lautet drei Siege und ein Unentschieden.

Mit 17 Gegentreffern hat der SuS II schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur zwei Tore. Das heißt, die Schwarz-Weißen mussten durchschnittlich 4,25 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Der Gast muss den Kampf um den Klassenverbleib in der Rückrunde vom zwölften Platz angehen. Vier Spiele und noch kein Sieg: Der SuS II wartet weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis.


Patrick Oestreich, Coach des SV kollerbeck merkte an. "Wir haben heute nach einer sehr überzeugenden Leistung 8:1 gewonnen. Von Beginn an waren wir gut drin im Spiel und haben den Gegner unter Druck gesetzt und überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen. Mit zwei frühen Toren haben wir uns auch direkt belohnt für den guten Start. Nach knapp 20 Minuten bekam Scheidingen beim ersten Angriff einen berechtigten Elfmeter und aus dem Nichts stand es nur noch 2:1. Wir sind aber dran geblieben und haben weiter gut Fußball gespielt und dadurch viele Chancen kreiert. Zur Halbzeit stand es bereits 5:1 und das Spiel war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Aber wir haben den Gegner weiter ernst genommen und auch in der zweiten Halbzeit mit schönen Spielzügen nach vorne gespielt und das Ergebnis auf 8:1 erhöht. Die wenigen Entlastungsangriffe von Scheidingen haben wir gut verteidigt und konnten am Ende mit einer sehr guten Teamleistung einen völlig verdienten Heimsieg einfahren. Offensiv war das heute richtig gut, defensiv müssen wir allerdings noch ne Schippe drauf legen, wenn wir nächste Woche in Delbrück bestehen wollen.

Tore:
1:0 & 5:1 Karina Niemann (7. & 45. Min.)
2:0, 3:1 & 4:1 Marie Brisgies (14., 25. & 36 Min.)
6:1 Anna Beckmann (61. Min.)
7:1 Lara Föst (83. Min.)
8:1 Johanna Happe (86. Min.)

Am Samstag, den 09.10.2021 (16:30 Uhr) reist SVK zum Delbrücker SC, einen Tag später (13:00 Uhr) begrüßt der SuS Scheidingen II (U23) TuS Asemissen vor heimischer Kulisse.

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