Bezirksliga

"Die Verletzung könnte durchaus auch das Saisonaus für den Kapitän sein"

13. Mai 2022, 13:45 Uhr

In der Bezirksliga ist die Meisterfrage geklärt. Glückwunsch an Detmold zum verdienten Titel und Aufstieg in die Landesliga. Im Keller scheint aktuell so, das es nur noch um die Frage geht wer neben Brakel II und dem TSC Steinheim runter muss. Barntrup oder Augustdorf. ?  Wir blicken auf den 27.Spieltag.

TSC Steinheim – SV Dringenberg (Sonntag, 15:00 Uhr)

Der TSC Steinheim konnte in den letzten neun Spielen nicht punkten. Mit dem SV Dringenberg kommt am Sonntag auch noch ein starker Gegner. Der TSC Steinheim zog gegen den SV Höxter am letzten Spieltag mit 1:4 den Kürzeren. Letzte Woche siegte der SV Dringenberg gegen den FC Augustdorf mit 6:2 und spielte unter der Woche 3:3 gegen Jerxen-Orbke. Somit belegt der SV Dringenberg mit 37 Punkten den achten Tabellenplatz. Gelingt dem TSC Steinheim gegen den SV Dringenberg die Revanche? Nach dem 0:6 im Hinspiel hat man noch eine Rechnung offen mit den Hausherren.

Mit lediglich elf Zählern aus 24 Partien steht der TSC Steinheim auf einem Abstiegsplatz. Mit erschreckenden 102 Gegentoren stellt das Team von Trainer Bünyamin Yasar die schlechteste Abwehr der Liga. Der aktuelle Ertrag der Heimmannschaft zusammengefasst: dreimal die Maximalausbeute, zwei Unentschieden und 19 Niederlagen. Der TSC Steinheim entschied kein einziges der letzten 18 Spiele für sich.

Die Saison des SV Dringenberg verläuft bisher durchschnittlich: Insgesamt hat die Mannschaft von Sven Schmidt elf Siege, vier Unentschieden und neun Niederlagen verbucht.

Die Hintermannschaft des TSC Steinheim ist gewarnt, im Schnitt trifft die Offensivabteilung des SV Dringenberg mehr als zweimal pro Spiel ins Schwarze.

Der SV Dringenberg geht als klarer Favorit ins Spiel, liegt man im Klassement doch deutlich vor dem TSC Steinheim.


Sedat Akcay blickt auf die Partie seines TSC. "Sieht nicht so toll aus am Wochenende, da noch drei Leute in den Urlaub fahren. Wir werden uns mit Leuten aus der Zweiten verstärken und wollen unser bestes geben das wir ein vernünftiger, fairer Gegner sind, auch wenn die Luft raus ist. Ich glaube das Dringenberg besser ist , als es in der Rückrunde den Anschein machte, mein Trainerkollege Sven Schmidt, macht das dort sehr gut und ich denke das es schwieriges Spiel für uns werden wird."

FC Augustdorf – TuS WE Lügde (Sonntag, 15:00 Uhr)

Am Sonntag um 15:00 Uhr trifft der FC Augustdorf auf den TuS WE Lügde. Zuletzt spielten die Augustdorfer unentschieden – 2:2 gegen den TSV Oerlinghausen. Gegen den FC Peckelsheim-E-L war für den TuS im letzten Spiel nur ein Unentschieden drin. Auf eigenem Platz hatte der TuS WE Lügde das Hinspiel mit 2:0 gewonnen.

Der FC Augustdorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der FC besetzt mit 16 Punkten einen direkten Abstiegsplatz. Insbesondere an vorderster Front kommen die Gastgeber nicht zur Entfaltung, sodass nur 30 erzielte Treffer auf das Konto der Mannschaft von Coach Matthias Heymann gehen. Bisher verbuchten die Augustdorfer viermal einen dreifachen Punktgewinn. Demgegenüber stehen vier Unentschieden und 16 Niederlagen. Der FC Augustdorf ist im Fahrwasser und holte aus den jüngsten fünf Matches sieben Punkte.

Gegenwärtig rangiert der TuS auf Platz zehn, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. Achtmal ging Lügde bislang komplett leer aus. Hingegen wurde neunmal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen sechs Punkteteilungen. Die letzten Resultate der Elf von Coach Sascha Weber konnten sich sehen lassen – acht Punkte aus fünf Partien.

Die Augustdorfer stehen vor einer schweren Aufgabe, schließlich lief die bisherige Saison des TuS WE Lügde bedeutend besser als die des FC Augustdorf.


FCA Trainer Matthias Heymann blickt auf diese wichtige Partie. "Das Restprogramm von Barntrup und uns schätze ich relativ ähnlich ein. Wenn man die verbleibenden Spiele sieht werden wir gegen Lügde fast schon gewinnen müssen um weiterhin realistische Chancen im Abstiegskampf zu haben. Lügde ist ein sehr robuster Gegner der wie wir über den Kampf und die mannschaftliche Geschlossenheit kommt. Unser Kader verändert sich seit einigen Spielen nicht mehr groß. Daher sind auch Sonntag keine großen Überraschungen zu erwarten."

Lügdes Keeper Felix Wessel meint. "Am Sonntag steht das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Es geht zum FCA, eine Mannschaft die sich mitten im Abstiegskampf befindet. Wir wollen was zählbares mitnehmen um näher an die 40 Punkte zu kommen. Personell fehlen Witte (Urlaub), Deppe (gesperrt) dazu gesellt sich das ein oder andere Fragezeichen."

SV Eintracht Jerxen-Orbke – TSV Oerlinghausen (Sonntag, 15:00 Uhr)

Der TSV Oerlinghausen will nach vier Spielen ohne Sieg bei SVE endlich wieder einen Erfolg landen. Der SV Eintracht Jerxen-Orbke gewann das letzte Spiel gegen Spvg Brakel II mit 2:0, sowie am Donnerstag ein Remis in Dringenberg und nimmt mit 44 Punkten den vierten Tabellenplatz ein. Das letzte Ligaspiel endete für die Oerlinghausener mit einem Teilerfolg. 2:2 hieß es am Ende gegen den FC Augustdorf. Der SVE kam im Hinspiel gegen den TSV Oerlinghausen zu einem knappen 2:1-Sieg. Wird das Rückspiel wieder eine enge Angelegenheit?

Mit 68 geschossenen Toren gehören die Oerlinghausener offensiv zur Crème de la Crème der Bezirksliga Staffel 03. Kein einziger Sieg in den letzten vier Spielen! Der TSV kommt seit längerer Zeit nicht mehr richtig in Fahrt. Wenigstens teilte man sich zuletzt die Punkte.

Insbesondere den Angriff der Elf von Coach Miron Tadic gilt es für den SV Eintracht Jerxen-Orbke in Schach zu halten. Durchschnittlich lässt der TSV Oerlinghausen den Ball mehr als zweimal pro Partie im Netz zappeln. Die Unterschiede im bisherigen Abschneiden beider Teams sind marginal. Im Tableau trennen die Teams gerade einmal zwei Punkte voneinander. Auch wenn die Oerlinghausener mit sieben Niederlagen seltener verloren, steht der SVE mit 44 Punkten auf Platz vier und damit vor dem TSV Oerlinghausen.

Die Vorzeichen deuten auf eine ausgeglichene Partie. Ein Favorit lässt sich jedenfalls nicht bestimmen.


TSV Coach Miroan Tadic schildert. "Unsere Situation ist personell sehr angespannt, viele verletzte und einen gesperrten. Es ist halt so das Jerxen ein guter Gegner ist, aber wir uns derzeit nicht so weit aus dem Fenster lehnen können um zu sagen´, das wir da drei Punkte holen. Es fehlen halt wichtige Spieler, aber wir wollen dennoch alles versuchen."

Marco Schlobinski, Trainer der Gastgeber berichtet. "Ein spannendes Spiel. Wir wollen zu Hause natürlich gewinnen, wissen aber um die Stärken des Gegners. Eine organisierte und gute Truppe die eine starke Rückrunde spielen. Wir würden uns wünschen das wir tabellarisch vor Ihnen bleiben können in der Tabelle. Dennis Leweke hat sich in Dringenberg verletzt und auch so fehlen ein, zwei Spieler, aber wir sind guter Dinge."

SG Hiddesen-Heidenoldendorf – Spvg Brakel II (Sonntag, 15:00 Uhr)

Die Zweitvertretung von Spvg Brakel konnte in den letzten drei Spielen nicht punkten. Mit SG Hiddesen-Heidenoldendorf wartet am Sonntag auch noch ein starker Gegner. Während SG Hiddesen-Heidenoldendorf nach dem 4:1 über den VfR Borgentreich mit breiter Brust antritt, musste sich Spvg Brakel II zuletzt mit 0:2 geschlagen geben. Das Hinspiel in Brakel endete 0:2.

SG Hiddesen-Heidenoldendorf hat 41 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang sechs. Neunmal ging die Elf von Markus Rüschenpöhler bislang komplett leer aus. Hingegen wurde 13-mal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen zwei Punkteteilungen.

Spvg Brakel II rangiert mit zwölf Zählern auf dem 14. Platz des Tableaus. Der Mannschaft von Trainer Norbert Dölitzsch muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Bezirksliga Staffel 03 markierte weniger Treffer als der Gast. Die Bilanz von Spvg Brakel II nach 25 Begegnungen setzt sich aus drei Erfolgen, drei Remis und 19 Pleiten zusammen. Spvg Brakel II entschied kein einziges der letzten neun Spiele für sich.

Vor allem die Offensivabteilung von SG Hiddesen-Heidenoldendorf muss Spvg Brakel II in den Griff kriegen. Im Schnitt trifft der Gegner mehr als zweimal pro Spiel.

SG Hiddesen-Heidenoldendorf geht als klarer Favorit ins Spiel, liegt man im Klassement doch deutlich vor Spvg Brakel II.


Gästetrainer Norbert Dölitzsch berichtet. "Anständig und sportlich zu Ende bringen. So gehen wir gemeinsam in die letzten drei Spiele. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen; in dieser für uns schwierigen Saison. Hätte, wenn und aber zählt nun nicht mehr.
Pascal Meinert fällt wahrscheinlich mit Corona aus; Max Müller und Marcel Ostermann müssen trotz muskulärer Probleme anfangen.
Hiddesen Heidenoldendorf zählt zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Das haben sie vor einer Woche beim 4:1 Auswärtssieg in Borgentreich eindrucksvoll bewiesen."

Markus Rüschenpöhler, Trainer der Heimelf teilte uns mit. "Am Sonntag empfangen wir in unserem letzten Heimspiel der Saison 2021/22 die Spvg Brakel II. Gerne würde wir uns mit einem Sieg und darüber hinaus mit einer guten Vorstellung von unseren heimischen Zuschauern verabschieden.
Insbesondere die zweite Hälfte in Borgentreich hat mich sehr überzeugt, sodass ich mir eine Anknüpfung an diese Leistung sehr wünschen würde.
Diejenigen Spieler von uns, die am Sonntag auflaufen werden, haben auf jeden Fall Lust und die Gier alles zu geben.

Wir werden unseren sportlichen Kontrahenten aus Brakel allerdings nicht unterschätzen und werden uns wie gewohnt seriös vorbereiten.
Brakel II steht gewaltig unter Druck und muss am Sonntag gewinnen, um noch eine Chance auf den Klassenverbleib zu wahren. Auch aus diesem Grund erwarten wir eine Mannschaft, die sich mit allen Mitteln wehren wird. Bei Brakel weiß man auch nie, ob sie auf Verstärkungen aus der A-Jugend und der ersten Mannschaft zurückgreifen können.

Unser Hauptfokus liegt allerdings bei uns selbst, mit einer guten Leistung bin ich von einem Heimsieg überzeugt, unabhängig vom Personal beider Teams."

RSV Barntrup – VfR Borgentreich (Sonntag, 15:00 Uhr)

Am kommenden Sonntag trifft der RSV Barntrup auf den VfR Borgentreich. Nichts zu holen gab es beim letzten Ligaauftritt, als sich der RSV auf eigener Anlage mit 0:3 dem TuS Lipperreihe geschlagen geben musste. Auf heimischem Terrain blieb der VfR Borgentreich am vorigen Sonntag aufgrund der 1:4-Pleite gegen SG Hiddesen-Heidenoldendorf ohne Punkte. Das Hinspiel hatte der VfR Borgentreich vor eigenem Publikum mit 3:1 für sich entschieden.

Der RSV Barntrup muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Gegenwärtig rangiert Barntrup auf Platz zwölf, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. 31:65 – das Torverhältnis der Elf von Coach Nicolas Haase spricht eine mehr als deutliche Sprache. Die Bilanz der Gastgeber nach 23 Begegnungen setzt sich aus vier Erfolgen, fünf Remis und 14 Pleiten zusammen.

Im Tableau ist für den VfR Borgentreich mit dem elften Platz noch Luft nach oben. In der Verteidigung des Teams von Jörg Mackenbach stimmt es ganz und gar nicht: 67 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nach 24 absolvierten Begegnungen stehen für die Gäste acht Siege, zwei Unentschieden und 14 Niederlagen auf dem Konto. Die letzten Auftritte waren mager. Aus den vergangenen fünf Spielen holte der VfR Borgentreich lediglich einmal die Optimalausbeute.

Beide Mannschaften bewegen sich derzeit auf einem ähnlichen Spielniveau, sodass ein Favorit im Vorfeld kaum auszumachen ist.


Yannik Schallowsky, Co-Trainer der Barntruper berichtet. "Am Sonntag gehts gegen Bogentreich, ein sehr wichtiges Spiel für uns wo wir unbedingt zuhause Punkten möchten. Im Hinspiel waren sie sehr stark, bei uns lief nicht viel zusammen und haben verdient verloren, aber die Rückrunde läuft besser und das merkt man auch bei den Jungs, sie haben wieder mehr Spaß und konnten in den letzten Spielen auch Selbstvertrauen tanken. Das ist immens wichtig für die entscheidende Phase der Saison, deswegen bin ich überzeugt wir zeigen am Sonntag eine andere Leistung als im Hinspiel und legen alles rein um die Punkte zuhause zu behalten. Dennis Meier steht wieder zu Verfügung und auch   sind alle bisher an Bord."

Thomas Schulte, Obmann des VfR teilte mit. "Im Saisonendspurt reißt unsere Verletztenmiesere nicht ab. Im letzten Heimspiel musste Spielführer Simon Berlage verletzt den Platz verlassen. Er wird wahrscheinlich länger ausfallen. Die Verletzung könnte durchaus auch das Saisonaus für den Kapitän sein. Insgesamt gehen wir personell auf dem Zahnfleisch. Durch die vielen Spiele in den letzten Wochen und die dadurch verbundene hohe Verletzungsrate muss Trainer Jörg Mackenbach bis kurz vorher abwarten welche Elf er am Spieltag überhaupt ins Rennen schicken kann. Da wir noch mitten im Abstiegskampf stecken und gerade durch die Konstellation der Restpaarungen noch alles möglich ist, wäre ein Dreier in Barntrup enorm wichtig um dann auch rechnerisch den Klassenerhalt möglichst perfekt zu machen. Da Barntrup nur zwei der letzten sieben Spiele verloren hat wird das aber keine leichte Aufgabe. Das Hinspiel in Borgentreich konnten wir mit 3:1 für uns entscheiden. Matchwinner damals war Routinier Tobias Cloidt, der zwei Treffer zum Heimsieg beisteuern konnte. Cloidt fehlt uns Sonntag leider aus privaten Gründen. In den letzten Wochen hatten wir in jedem Spiel gute Phasen, wo uns zum Teil nur das Quäntchen Glück gefehlt hat. Alleine im letzten Spiel hatten wir drei mal die Chance mit 1:0 in Führung zu gehen. Wir werden von Beginn an mit höchster Konzentration an die Sache gehen und die Elf, die Trainer Jörg Mackenbach dann am Sonntag aufs Feld schickt wird alles was sie kann geben, um den Klassenerhalt auch rechnerisch möglichst in Barntrup unter Dach und Fach zu bekommen."

TBV Lemgo – Post TSV Detmold (Sonntag, 15:00 Uhr)

Mit dem Post TSV Detmold spielt der TBV am Sonntag gegen den feststehenden Meister. Ist Lemgo auf die Überflieger vorbereitet? Der TBV Lemgo erntete am letzten Spieltag nichts und ging mit 2:5 als Verlierer im Duell mit dem TuS Lipperreihe hervor. Der Post TSV Detmold gewann das letzte Spiel und hat nun 63 Punkte auf dem Konto. Im Hinspiel hatte der Tabellenführer einen klaren 4:1-Erfolg gelandet.

Der TBV bekleidet mit 40 Zählern Tabellenposition sieben. Zwölf Siege und vier Remis stehen acht Pleiten in der Bilanz der Mannschaft von Matthias Wölk gegenüber.

Der Defensivverbund des Post TSV Detmold ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst zehn kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. Das Team von Andre Patscha weist bisher insgesamt 20 Erfolge, drei Unentschieden sowie eine Pleite vor.

Die Zuschauer dürfen auf viele Tore hoffen. Beide Mannschaften gehören, mit einem Schnitt von über drei Toren pro Spiel, zu den offensivstärksten der Liga. Die letzten sieben Spiele hat der Post TSV Detmold alle für sich entschieden und ist in der jetzigen Form sehr schwer zu bremsen. Gelingt es dem TBV Lemgo, diesen Lauf zu beenden?

Formstärke und Tabellenposition sprechen für den Post TSV Detmold. Dem TBV bleibt die Rolle des Herausforderers.


Lemgos Spieler Simon Schneidermann blickt auf das Lipperderby. "gegen Post wird es natürlich wahnsinnig schwer. Aber wir wollen einfach schauen was so geht. In der letzten Woche haben wir in Lipperreihe viel zu hoch verloren und waren in der ersten Halbzeit mindestens ebenbürtig. Daran wollen wir anknüpfen und dann gucken, was am Ende dabei rauskommt. Unser Fokus liegt aber sicherlich auf dem Pokalfinale in der kommenden Woche. Daher müssen wir schauen, welche Spieler am Sonntag auflaufen und wer vielleicht eine Pause benötigt."

Michael Grundmann, Obmann der Detmolder beschreibt. "Wir haben jetzt genug gefeiert. Wir wollen aber keine Spiele abschenken und unsere Serie ausbauen. In Lemgo wird der TBV hochmotiviert agieren, eine spielerisch gute Truppe. Personell sieht es gut aus und können aus dem Vollem schöpfen."

FC Peckelsheim-E-L – SV Höxter (Sonntag, 15:30 Uhr)

Am Sonntag trifft der FC Peckelsheim-E-L auf den SV Höxter. Gegen den TuS WE Lügde kam der FC Peckelsheim-E-L im letzten Match nicht über ein Remis hinaus (1:1). Letzte Woche gewann der SV Höxter gegen den TSC Steinheim mit 4:1. Somit nimmt der SV mit 45 Punkten den dritten Tabellenplatz ein. Vor heimischem Publikum war dem SV im Hinspiel ein 3:0-Sieg geglückt.

Der FC Peckelsheim-E-L steht aktuell auf Position neun und hat in der Tabelle viel Luft nach oben. Nach 24 Spielen verbucht die Elf von Matthias Rebmann zehn Siege, vier Unentschieden und zehn Niederlagen auf der Habenseite. Zuletzt lief es erfreulich für die Heimmannschaft, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.

Die Angriffsreihe des SV Höxter lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 72 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Bislang fuhr Höxter 14 Siege, drei Remis sowie sieben Niederlagen ein. Der Ertrag der letzten Spiele ist grundsolide – zehn Punkte aus den letzten fünf Partien holte das Team von Coach Uwe Beck.

Die Offensive des Gasts kommt torhungrig daher. Über drei Treffer pro Match markiert der SV im Schnitt.


Matthias Rebmann, Trainer der Gastgeber sagte uns. "Für ich Höxter eine der spielstärksten Mannschaften. Ein richtig starker Gegner, da gilt es mit einer richtig guten Ordnung gegenzuhalten und nicht in Rückstand zu geraten, das ist immer die ersten Zielsetzung damit sie nicht in den Spielfluss gelangen. Auf unserem Sportfest in Eissen, wollen wir eine gute Leistung abrufen und möglichst drei Punkte am Platz behalten. Da muss es aber ein guter Tag für uns sein. Offensiv sind sie sehr gut und den Torjäger Trepschick müssen wir aus dem Spiel nehmen. Personell sieht es leider nicht so gut aus. Hahne ist gesperrt und einige Verletzte fallen aus. Wir sind sehr dünn aufgestellt, das war aber in den letzten Wochen auch nicht anders und ich bin guter Dinge das wir das wieder hinbekommen, da kann mich auf meine Spieler verlassen. Die Atmosphäre in Eissen ist immer motivierend für uns."

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